Abschlussreflexion

Zunächst führe ich meine definierten Lernziele für dieses Modul auf:
– Verschiedene Webportale kennenlernen
– Auswirkungen des Web 2.0 auf die Gesellschaft
– Medien im Web 2.0 effektiver benutzen

Im Verlauf dieses Moduls habe ich sehr viele verschiedene Web 2.0 Plattformen kennengelernt. Von den bereits bekannten wie Twitter, Facebook, die genauer untersucht wurden, bis hin zu Online-Lernportalen wie Open Educational Resources vom Pearson Verlag, zu dem wir auch einen Gastvortrag per Webcam gehört haben. Desweiteren wurden auch weitergehende Portale wie Kickstarter vorgestellt, die Menschen einfach ermöglichen Entwickler von Ideen die sie für sinnvoll halten finanziell zu unterstützen oder Praktiken wie das Crowdsourcen kennengelernt, die mir vorher nicht bekannt waren und ich für zeitgemäße Geschäftskonzepte halte. Ich habe aufgrund meiner Projektarbeit die Auswirkungen des Web 2.0 auf die Gesellschaft genauer untersucht und kennengelernt. Dabei habe ich bei meinen Recherchen zu Wikileaks festgestellt, dass das Web 2.0 auch starke Auswirkungen auf die Politik haben kann und auch in der Lage ganze Regime zu stürzen (in dem Vortrag welchen Beitrag das Web 2.0 in Bezug auf den arabischer Frühling hatte, habe ich hierüber mehr erfahren). Meiner Meinung nach war das Lernziel, wie ich Medien effektiver nutzen kann, im Hinblick auf den Kurs falsch definiert war, da dies eher auf technische Aspekte abzielt, welche in diesem Kurs nicht behandelt werden sollten.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass ich viele neue Aspekte und Möglichkeiten des Web 2.0 kenngelernt habe und diese unter anderem auch in eigenen zukünftigen Projekten einsetzen kann.

Jerome

Kultur und Recht

Ich finde es großartig, dass Menschen mit tollen Ideen aber fehlendem Budget mit Hilfe des “Crowd Funding” Möglichkeiten haben, selbst große Projekte umzusetzen, wenn sie genügend Untersützer finden. Dies sorgt für eine größere Diversität, da nicht nur große Unternehmen und Sponsoren solche Ideen umsetzen können. Dies wirkt sich auf alle Bereiche im Leben aus und bereichert somit unsere Kultur um viele Aspekte. Auf einem ähnlichen Prinzip beruht das Crowd Sourcing, nur dass hier Firmen von kostenlosen bzw. sehr günstigen Arbeitskräften profitieren, da Aufträge die sonst an Drittunternehmen vergeben wurden nun an eine Menge von freiwilligen Usern im Internet ausgelagert werden. Ich denke dies hat durchaus auch gravierende Nachteile, da firmeninterne Abläufe nach außen gegeben werden.

Da es heutzutage sehr einfach ist seine geistigen und handwerklichen Schöpfungen im Internet zu verbreiten spielt die Vergebung von Rechten eine wichtige Rolle. In den Medien war in letzter Zeit oft das Thema von Plagiaten zu hören, gerade auch in sehr hohen Ämtern. Mit den Creative Commons bietet sich eine einfache Möglichkeit der Rechtevergabe der eigenen Werke im Internet zu klären. Hier gilt es sich nur unter 6 verschiedenen Möglichkeiten der Lizensierung zu entscheiden. So wissen Betrachter des Werks sofort, ob sie dieses problemslos kopieren und in ihrer eigenen Arbeit verwenden können, es auszuschließen ist, etc… Ich finde hier wurde eine sehr gute, zeitgemäße Lösung zur Rechtevergabe in Zeiten des Web 2.0 gefunden.

Jerome

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Wissen und Kollaboration

Im Web 2.0 geht es nicht darum eine genaue Planung zu haben und den Soll-Zustand zu erreichen, sondern günstige Rahmenbedingungen zur Generierung von Wissen zu gestalten. So wird Wissen heutzutage kollaborativ entwickelt, das größte Beispiel hierfür ist das Wikipedia Portal. Der Erfolg beruht auf 4 einfachen Prinzipien:
– Offene Einladung zu Partizipation
– Offen verfügbares, öffentliches Wissen                                                                                 – Neutraler Standpunkt und Wissenskonsens                                                                         – Freiwilligkeit und Gemeinschaft
Aufgrund der Möglichkeit dass jeder mitmachen darf, müssen Beiträge stets kritisch betrachtet werden. Nach Jacob Nielsen zur Ungleichheit der Beteiligung ergibt sich eine 90-9-1 Regel: 90% lesen passiv,9% tragen gelegentlich Inhalte bei und 1% sind Poweruser. Da so viele Menschen mitwirken wird dies auch als kollektive Intelligenz oder
Schwarmintelligenz bezeichnet und stellt eine neue Form von gemeinsamen Denken dar.

Jerome

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Digitale Identität

Die digitale Identität nimm an Bedeutung im Zeitalter des Web 2.0 stark zu. So muss man sich heute genau überlegen welchen Portalen man beitritt und welche Information man dort preisgibt, denn alle dort getätigten Handlungen können Auswirkungen auf Freunde, Familie, Beruf und viele andere essentielle Bereiche des Lebens haben. So ist das Web 2.0 Fluch und Segen zugleich. Während die einen von Headhuntern auf Facebook entdeckt werden, verlieren andere dort ihren Job, weil sie munter von ihrem gestrigen Robby Bubble Exzess berichten und dabei vergessen, dass der Chef auf der Freundesliste nun den wahren Grund des heutigen “Kranksein” kennt. So wird es heute auch nicht selten vorkommen, dass Firmen extra Mitarbeiter beauftragen andere Mitarbeiter im Web auszuspionieren, um so über deren Tätigkeiten außerhalb der Arbeit genau Bescheid zu wissen (und dabei dachte man doch die Stasi-Zeiten gehörten mit dem Untergang der DDR zur Geschichte…). Wenn es soweit  kommt, läuft in den Firmenstrukturen jedoch ohnehin etwas grundlegend falsch.

Ich finde das Web 2.0 bietet großartige Möglichkeiten einfach mit Freunden in Kontakt zu bleiben, einen Job zu finden, Diskussionen mit gleich- und andergesinnten zu führen und vieles mehr, solange es nicht missbraucht wird.

Jerome

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